Pssst...

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Donnerstag, 17. September 2015

Die Sache mit dem Sex...

Wie der Titel dieses Posts schon impliziert, geht es heute mal um die Sache mit dem Sex auf dem Papier (oder dem Bildschirm bei E-books). 
Trotz des Genres Gay Romance geht es in meinen Geschichten für gewöhnlich nicht auf jeder zwanzigsten Seite zur Sache, möglichst auch noch ruppig und knallhart beschrieben. Ich muss sagen, das ist nicht wirklich meine Welt oder mein Ziel als Schreiberling. Weder im Hetero-, noch im Homobereich der Erotikliteratur. Die Allgemeinheit scheint zwar darauf zu stehen, je ausgefallener, desto besser, aber ich persönlich bin kein Freund dieser verbalen Verlustierung. Gelesen habe ich diesbezüglich so einige Romane dieses Genres und bin meist nicht wirklich davon beeindruckt, auch wenn die Geschichte drumherum sehr schön geschrieben ist. Das ist wahrscheinlich einfach nur Geschmackssache, jeder sollte selbst entscheiden, was er gerne liest/schreibt. 
Eines muss ich allerdings noch anmerken in diesem Zusammenhang: Das kleine Wörtchen 'heiß' ist mir wahrlich ein Dorn im Auge. Im Deutschen mindestens so sehr wie im Englischen. Es gibt in meinen Augen nichts Nichtsagenderes, als diese Vokabel. Überstrapaziert vielleicht. Ich weiß es nicht. Jedenfalls wird man das bei mir in den allerseltensten Fällen zu lesen bekommen. Oder gar auf einem Cover perfekte Sixpacks glänzen sehen. Auch wenn das Publikum das noch so gerne sehen möchte, ich möchte einfach kein Henry Miller, keine Erika Berger oder wie sie noch so alle heißen mögen, sein. Im Fokus steht bei mir immer die Geschichte, an zweiter Stelle steht die Liebe und dann erst kommt der schlüpfrige Teil mit expliziten Szenen und eventueller graphischer Beschreibung. 
Manchmal auch gänzlich ohne Sex. Weniger ist oft mehr. Vielleicht nicht bei meiner Zielgruppe, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass viele auch mit mehr Romantik als Erotik zufrieden sind. ;-)
In diesem Sinn wünsche ich euch weiterhin viel Vergnügen beim Lesen oder Schreiben und hoffe, ihr seid nicht allzu enttäuscht von meinen Geschichten. ^^




Freitag, 10. Juli 2015

Wettbewerbe, Awards & Co - Was ich so davon halte

Der kürzlich aufgekommene Storyteller Award von Amazon Kindle hat mich auf mein heutiges Thema gebracht.
An sich nicht schlecht, bin ich persönlich jedoch mehr der Typ, der ohne direkten Wettbewerb leben möchte. Dieses ganze Hickhack, der Stress und der Ärger rechtfertigen für mein Empfinden noch lange keine eigene Teilnahme. Na schön, dann habe ich eben einen Award oder einen Schreibwettbewerb gewonnen, na und?
Wenn ich persönlich mir neuen Lesestoff kaufe, dann ganz bestimmt nicht von einem Autor, nur weil er einen Preis gewonnen hat oder gerade in aller Munde ist. Bei mir zählt nur das Genre, der Klappentext oder ob ich schon mal etwas von dem oder der Betreffenden gelesen habe. Nichts weiter.
Irgendwie geht einem doch total der Spaß am Schreiben verloren, wenn man nur ständig solchen Deadlines hinterher hetzt, um sein Werk noch rechtzeitig einzureichen. Da kann ich ja auch versuchen, mich an einen Verlag zu binden, dann habe ich dasselbe Problem. Verlangen und Liefern. Nix für mich. Rein subjektiv gesehen. Meine Freiheit und eine nicht in eine beliebige Schublade zu pressende Autorin zu bleiben, sind mir allemal wichtiger, als irgendein Preis oder gar ein Geldgewinn. Aber ich bin ja generell keine Spielernatur, so also auch in diesem Fall.
Während alle anderen sich gern zerfleischen mögen, bleibe ich lieber glücklich und zufrieden bei meinem eigenen Verfahren.
Jeder, was er möchte.
Vielfalt belebt das Geschäft.
Sollte man mir ungefragterweise jedoch mal einen Award verleihen wollen, werde ich natürlich nicht wie Marcel Reich-Ranicki das Ding vor allen Leuten zurückweisen und eine flammende Rede auf freie Selbstverwirklichung halten, soviel kann ich schon mal versprechen ;-)

Sonntag, 21. Juni 2015

Reviews, Rezensionen & Co

Meine persönliche Einstellung/Meinung zu Reviews/Rezensionen und anderen Bewertungen im Netz.

Ein schwieriges Thema. Das ist es schon immer gewesen. Selbst als Autorin von Fanfiktion/Prosa war/ist es nicht leicht, den Lesern eine Review zu entlocken, ob das nun wichtig ist, oder nicht, sei dahingestellt. Auf jeden Fall spornt es ungeheuer an.
Im Rahmen von Veröffentlichungen stellt sich nun erneut die heikle Frage nach Rezensionen ja oder nein, gut oder schlecht, viele oder wenige.
Inzwischen habe ich viel gelesen und in der Presse mitbekommen, dass selbst hier, wie überall auf unserer 'falschen' Welt, getrickst wird, was das Zeug hält. Schade.
Persönlich würde ich niemals für Rezensionen bezahlen, darum betteln oder sogar von Freunden oder befreundeten Autoren verlangen, im Gegenzug für eine Rezension für deren Bücher eine für meine Machwerke zu verfassen. Das sollte jedem freigestellt sein. Ich selbst bin auch kein Künstler, was das angeht, auch wenn ich üblicherweise immer versuche, eine Review zu verfassen. Allerdings bin ich nicht der Typ, der alles zerpflückt und literaturkritische Argumente zu Papier bringt. Dafür fehlt mir in erster Linie die Zeit, aber auch die Geduld. Ich halte mich allein an mein Gefühl beim Lesen und beschränke mich auf ein mehr allgemeines Lob oder eventuell Kritik an Orthographie, Ausdruck oder gar Grammatik, was man bei jüngeren, 'unveröffentlichten' Hobby-Autoren auf manchen Seiten gerne beobachtet.
Langer Rede kurzer Sinn, lieber habe ich wenige Rezensionen, dafür aber freiwillige, als viele forcierte, die einem vielleicht einen Vorteil verschaffen, aber dafür unter dem Deckmantel des Betruges laufen.
Dafür bin ich viel zu ehrlich und rechtschaffen, nicht einmal in der Schulzeit habe ich beim Nachbarn gespickt, wie man so schön sagt, oder mir gar etwas noch Perfideres einfallen lassen. Mein Erfolg oder Misserfolg war und ist noch immer auf meinem eigenen Mist gewachsen und darauf bin ich wirklich stolz. 'Einfach' kann jeder.

In diesem Sinne wünschen meine Muse und ich euch noch einen schönen entspannten Sonntag und freue mich über alles, was mich noch erwartet oder gar treffen sollte (schlechte Kritik ist auch Werbung, hab ich mal irgendwo gelesen). ;-)



Donnerstag, 4. Juni 2015

'Wooden Sins - Die Sünden der Anderen' jetzt auch bei Kindle Unlimited

Wer von euch bei Kindle Unlimited angemeldet ist, kann sich 'Wooden Sins - Die Sünden der Anderen' ab jetzt auch kostenlos herunterladen. Allerdings vorerst nur für drei Monate.
Über eine anschließende Rezension oder kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Aber das bleibt wie immer euch überlassen ;-)


Freitag, 1. Mai 2015

Warum Gay Romance?

Wie kommt man zu Gay Romance?
Oder wie kam ich eigentlich dazu?
Gute Frage...
Mal sehen, meine Anfänge beschränkten sich auf die üblichen Liebesgeschichten und FanFiktion-Stories, die ich auch auf fanfiktion.de veröffentlicht habe. Natürlich habe ich damals auch bei anderen Autoren dort gelesen und bin auf diese Weise über m/m Pairings geradezu versehentlich gestolpert. Und nein, es waren keine Harry Potter Ableger! Na ja, ein paar vielleicht. *zwinker* Hat es mich anfangs noch nicht wirklich fasziniert, hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass viele Leser, die man ja mit dem eigenen Geschreibsel erreichen möchte, bevorzugt auf Slash-Stories mit m/m Pairings stehen. Also habe ich mich nach eingehender Recherche auch einmal an so einem Werk im Fanfiktion-Bereich versucht. Was soll ich sagen, es kam gut an. Der Rest ist Kismet.
Lässt man sich dann noch von den richtigen TV-Serien oder Filmen inspirieren, dann rutscht man immer tiefer in dieses Genre, ob man will oder nicht. Nicht, dass ich nicht wollte, ich dachte nur, vielleicht könnte ich das gar nicht. Aber wenn man sowieso schon ein liberaler, weltoffener und sehr toleranter Mensch ist, der alle Menschen so akzeptiert, wie sie nun einmal sind, ist das vermutlich kein so großer Unterschied zu den üblichen heterosexuellen Geschichten. Wenn es einem im Kopf herumspukt, muss es auch irgendwann mal aufs Papier. Oder auf den Rechner.
Letztendlich ist es für mich egal, welches Pairing ich habe, Hauptsache es sprühen auf eine gewisse Weise Funken zwischen den Charakteren. Obwohl ich nicht unbedingt immer die üblichen, angeblich so heißen Szenen bevorzuge. Meist gibt es bei mir mehr Handlung als Bettszenen, das muss ich zugeben. Die Betonung liegt ja auch auf Romance und nicht generell auf Erotik ;-)
Trotz allem schreibe ich noch immer auch reguläre, nicht homoerotische Romane/Geschichten, es wird also zwangsläufig nicht nur bei Gay Romance bleiben. Ich möchte mich da eigentlich nicht festlegen, auch wenn das marketingtechnisch klüger wäre, vor allem, da ich noch einige, bereits fertige Stories in der Schublade liegen habe, die auch irgendwann einmal das Licht der Öffentlichkeit erblicken wollen.
In diesem Sinne hoffe ich auf weiterhin frohes Schaffen und treue Leser meiner ureigensten Fantasie.



Montag, 20. April 2015

Was ich persönlich lese...

Wenn man den heutigen Trend zu Fantasy und BDSM (allgemeine Erotik ausgenommen, auch wenn ich nicht unbedingt auf Charlotte Roche abfahre) einmal vernachlässigt, weil ich absolut nicht darauf stehe, ist meine Bibliothek eigentlich ziemlich breit gefächert.
Natürlich habe ich viele Werke anderer Autoren aus dem Gay Romance Bereich gelesen, bin aber selbst nicht unbedingt ein Freund der manchmal doch recht animalischen Sexszenen, die darin üblicherweise zu finden sind. Aber das ist nur meine subjektive Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Genauso wenig stehe ich auf ausführliche Schlachten in historischen Romanen, die ich sonst wirklich nur allzu gerne lese.
Jedes Genre hat neben den positiven auch so seine negativen Seiten für mich. Selbst in manchen Liebesromanen kann ich oft den Kitsch nicht unbedingt ohne Kopfschütteln ertragen. Bin allerdings nicht sicher, ob ich nicht selbst auch solchen schon in meinen Geschichten produziert habe. Derer gibt es nämlich weit mehr, als bereits veröffentlicht sind.
Selbst Krimis/Thriller stehen in meiner Bibliothek. Wobei ich den Begriff Thriller nicht wirklich auf viele dieser Werke anwenden würde. Nur wenige schaffen es, mich beim Lesen so zu fesseln, dass ich gerne in mein jugendliches Laster, das Nägelkauen, zurückfallen möchte.
Biographien lese ich eher selten, sind aber auch in kleiner Zahl dabei. Auch die allgemeinen Klassiker und manche Philosophen habe ich zur Genüge gelesen. Manche gern, andere eher unfreiwillig in der Schule. Auch wenn sich manchmal zuerst als langweilig erscheinende Werke plötzlich beim Lesen als doch recht interessante und unterhaltsame Literatur entpuppen. Man lernt eben nie aus.
Grundsätzlich lese ich viel in Englischer Sprache. Sei es aus Mangel an Geduld oder einfacher Neugier, bevor es auf Deutsch erscheint, oder weil es manchmal wirklich grausame Übersetzungen gibt. Oft genug aber auch nur durch puren Zufall.
Im Großen und Ganzen sollte mein derzeitiger Lesestoff nicht unbedingt von einzigartiger Stilistik oder besonderer Wortgewandtheit geprägt sein. Es soll mich ja schließlich entspannen und nicht geistig erneut herausfordern. Aber das ist nur meine momentane ganz persönliche Beziehung zum Lesen, denn ich habe, oh Wunder, auch noch ein Leben neben der Schreiberei und dem Faible für Bücher ;-)